CBD soll bei der Krebstherapie von Hunden helfen

CBD soll bei der Krebstherapie von Hunden helfen

Laut einer amerikanischen Studie* vom August 2021 untertützt CBD den programmierten Zelltod der Krebszellen.

 

Die Autoren Jordon M. Inkol, Samuel E. Hocker und Anthony J. Mutsaers haben sich auf die Suche begeben. Sie züchteten Krebszellen aus Primärtumoren der Harnblase als auch aus Lymphknotenmetastasen im Laborversuch an. Dann setzten sie Krebszellen bestimmten Konzentrationen von CBD Ölen allein als auch verschiedenen geläufigen Cytostatica aus. Schließlich machten sie Versuche mit CBD in Kombination mit jeweils einem Cytostaticum.

 

Mittels automatisierter Methoden maßen Sie die Apoptoserate. Unter Apoptose versteht man den sogenannten programmierten Zelltod. Das ist ein normaler biologischer Prozeß. Bespielweise werden unsere Blutkörperchen regelhaft nur 100  Tage alt. Danach werden sie geregelt abgebaut und organisiert vernichtet. Bösartiges Wachstum zeichnet sich u.a. grundsätzlich durch komplette Bockade der Apoptose im Krebsgewebe aus.

 

Die Ergebnisse aus diesen Laborversuchen sind ermutigend und für die Praxis sehr hilfreich. CBD allein erhöht meßbar die Apoptoserate. Durch die Kombination von CBD + Vinblastin oder CBD + Mitoxantron stieg diese Apoptoserate nochmals.

 

Besonders hervorzuheben ist der im Laborversuch wiederholt nachgewiesene Effekt auf die Erhöhung der Apoptoserate durch CBD allein.

 

*Combination therapy with cannabidiol and chemotherapeutics in canine urothelial carcinoma cells