CBD für Hunde mit Arthrose

CBD Öl für Hunde mit Arthrose: Was bringt das wirklich?

CBD bei Hunden mit Arthrose

Arthrose ist eine häufige degenerative Gelenkerkrankung. Sie tritt sowohl bei Menschen als auch bei Hunden auf. Die Bewegungseinschränkungen oder die Schmerzen, die mit dem Krankheitsbild einhergehen, können den Spieltrieb und die Freude im Alltag schwinden lassen. Das belastet nicht nur die Hunde selbst, sondern auch die Besitzer. Neben der gängigen Arthrosebehandlung könnten womöglich auch pflanzliche Extrakte unterstützen. Hier wird häufig Cannabidiol angeführt. Wir verraten heute, welchen Einfluss CBD auf den Hundekörper haben kann und was bei der Anwendung beachtet werden sollte.


Arthrose - der Feind in den Gelenken

Bei einer Arthrose sind degenerative Prozesse auf dem Vormarsch. Im Zuge dessen bildet sich der Gelenkknorpel zurück und kann sogar ganz zerstört werden. Typisch ist dann, dass sich die Gelenkstruktur verändert, was zu den unangenehmen Beschwerden führt. Grundsätzlich kann jedes Gelenk von der Erkrankung betroffen sein. Besonders häufig wird Arthrose allerdings in den Sprunggelenken, Hüftgelenken und Ellbogen Gelenken beobachtet. 

Klassischerweise verläuft die Arthrose langsam. Deshalb ist es umso wichtiger, erste Anzeichen zu erkennen und die Erkrankung zu diagnostizieren.

Folgende Symptome können auf eine Arthrose hinweisen:

  • verdickte Gelenke
  • Probleme beim Aufstehen oder Hinlegen
  • eingeschränkter Bewegungsdrang und Spieltrieb
  • das Treppensteigen oder Springen fällt schwerer
  • insbesondere nach langen Spaziergängen verändert sich das Bewegungsbild
  • der Hund beißt häufig in die Gelenke oder leckt sie ab

Gut zu wissen!

Arthrose kann mit zunehmender Ausprägung das Verhalten des Hundes stark beeinträchtigen. Wenn das Tier nicht mehr richtig fressen möchte, Probleme mit Bewegungen hat und nicht mehr gerne spielt, sollte unverzüglich ein Tierarzt Termin vereinbart werden.


CBD Öl Hund: der Auszug aus der Hanfpflanze


Cannabidiol ist ein Cannabinoid, das auf natürliche Weise in der Hanfpflanze vorkommt. Mit verschiedenen Extraktionsmethoden kann es aus der Pflanze herausgelöst werden und ist so für den tierischen Organismus greifbar. Das Besondere an Cannabidiol (CBD) ist, dass es verschiedene Eigenschaften besitzt, die das Wohlbefinden stärken sollen. Das gilt gleichermaßen für Mensch und Tier. Da CBD aus der Hanfpflanze extrahiert wird, taucht häufig die Frage auf, ob es berauschend wirkt. Für die psychoaktive Wirkung ist jedoch nicht Cannabidiol, sondern das Tetrahydrocannabinol verantwortlich, das sich ebenfalls in der Hanfpflanze befindet. Wer frei verkäufliches und legales CBD Öl bezieht, kann sich sicher sein, dass es nicht high macht. Schließlich ist hierzulande ein Grenzwert vorgeschrieben. Demnach muss das CBD Öl unter 0,2 % THC vereinen. Die Besitzer können Cannabidiol somit ohne Probleme bei ihrem Tier mit Arthrose anwenden.


Wie wirkt CBD im Körper auf Arthrose?


Verständlicherweise interessieren sich Hundebesitzer dafür, wie Cannabidiol überhaupt im Organismus wirken kann. Hierzu muss das Endocannabinoid-System näher unter die Lupe genommen werden. Experten konnten in Untersuchungen feststellen, dass Menschen und viele Tiere das komplexe System besitzen. Dazu gehören auch Hunde. Das System ist mit zwei verschiedenen Rezeptortypen ausgestattet: CB1 und CB 2. Diese befinden sich an verschiedenen Stellen im Körper, zum Beispiel im zentralen Nervensystem und im Immunsystem. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie die Schmerzwahrnehmung, die Stimmungslage und das Schlafverhalten beeinflussen können. 

Scheinbar gibt es zwei Möglichkeiten, das Endocannabinoid-System zu aktivieren:

  1. Mit körpereigenen Cannabinoiden, auch Endocannabinoide genannt. Der tierische Organismus ist selbst in der Lage, sie zu bilden.
  2. Mit von außen zugeführten Cannabinoiden wie Cannabidiol können, so lautet die These, die Rezeptoren ebenfalls angesprochen werden.

Womöglich gelingt es also mit pflanzlichen Auszügen, verschiedene Grundfunktionen im tierischen Organismus positiv zu beeinflussen. Das gilt insbesondere für Entzündungen und Schmerzen, die auch bei Arthrose eine Rolle spielen.


Wie kann CBD für die Arthrosebehandlung eingesetzt werden?


Stellt der Mediziner eine Arthrose beim Hund fest, entscheidet er in Anlehnung an die Befunde, wie eine Behandlung aussehen kann. In der Regel werden schmerzstillende, abschwellende und entzündungshemmende Medikamente verabreicht, um die Beschwerden zu reduzieren. Dadurch wird eine weitestgehend normale Bewegung ohne Schmerzen ermöglicht. Zudem können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Besonders häufig wird auch Cannabidiol für Hunde mit Arthrose empfohlen. Tatsächlich vereint der pflanzliche Auszug scheinbar Eigenschaften, die hilfreich sein könnten. Selbst einige Tierärzte raten mittlerweile zu der Gabe von CBD.

Cannabidiol heilt die Arthrose nicht, kann aber Beschwerden lindern


Die Arthrose verläuft chronisch. Daher müssen Hunde und Tierbesitzer lernen, mit der Erkrankung zu leben. Auch CBD kann die Krankheit nicht heilen. Erfahrungsberichten ist jedoch eine positive Wirkung bei Arthrose zu entnehmen. Hundebesitzer geben an, dass Cannabidiol als unterstützendes Mittel bei Arthrose verwendet werden kann und den Alltag erleichtert. Das kann womöglich auf die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften zurückgeführt werden, die auch in Studien belegt wurden.


CBD Öl Hund: Anwendung bei Arthrose durch Studie bekräftigt


In Studien wurde die Anwendung von Cannabidiol bei Arthrose näher beleuchtet. Hierzu untersuchten Experten, ob die Gabe von CBD positive Effekte auf die Erkrankung hat. Tatsächlich kamen die Forscher zu dem Schluss, dass eine Schmerzreduzierung stattfand. Psychoaktive Effekte oder Nebenwirkungen wurden allerdings nicht beobachtet. Diese Untersuchung deutet darauf hin, dass der Extrakt aus der Hanfpflanze womöglich Begleiterscheinungen der Gelenkerkrankung abmildern kann. Weitere Studien könnten eine abschließende Meinung zulassen. Diese stehen jedoch noch aus.


Gut zu wissen!

Wenn es um das Thema „CBD Öl Hund Dosierung“ geht, sollte ein individueller Ansatz gewählt werden. Eine einheitliche Empfehlung gibt es nicht. Stattdessen können Hundebesitzer mit wenigen Tropfen beginnen, um die Verträglichkeit und die nötige Dosierung zu testen. Generell gilt: Je mehr Körpergewicht und je ausgeprägter die Schmerzen sind, desto höher kann die Tropfenanzahl ausfallen.

CBD Öl Hund: Nebenwirkungen


Auch bei der Verabreichung von pflanzlichen Extrakten können Nebenwirkungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Im Fall von CBD sind diese allerdings sehr übersichtlich. 

Dazu zählen:

  • Mundtrockenheit
  • Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Durchfall
  • niedriger Blutdruck

Die Verträglichkeit mit anderen Medikamenten wird als gut beurteilt. Trotzdem sollte eine Kombination mit anderen Substanzen zunächst mit dem Tierarzt abgesprochen werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden.


CBD Öl Hund kaufen: mehr Beweglichkeit und weniger Beschwerden?


Cannabidiol ist keine Wunderwaffe gegen Arthrose. Die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften können die Beschwerden jedoch womöglich reduzieren. Durch das sehr übersichtliche Nebenwirkungsprofil ist CBD Öl bei Hunden mit Arthrose einen Versuch wert. Hundebesitzer geben sogar an, dass sich die positiven Effekte auch auf die Beweglichkeit auswirken. Beim Kauf von CBD Öl sollte jedoch darauf geachtet werden, dass keine überflüssigen Zusatzstoffe enthalten sind. Ein Öl mit Vollspektrum ist ratsam, da es weitere Cannabinoide vereint, die den sogenannten Entourage-Effekt ergeben. Das bedeutet, dass mehrere Substanzen daran arbeiten, einen gewünschten Effekt zu intensivieren. Die Schadstofffreiheit sollte bei CBD Öl für Hunde eine übergeordnete Priorität besitzen. Viele Hersteller geben an, dass ihre Produkte auf Schadstofffreiheit geprüft wurden. Das gibt auch Hundebesitzern ein gutes Gefühl.

Quellen


  1. Pharmacokinetics, Safety, and Clinical Efficacy of Cannabidiol Treatment in Osteoarthritic Dogs - PubMed (nih.gov)

Foto von Anna Shvets von Pexels